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Aktuelles

03. August 2026

Wie entwickelt sich der Strommarkt in Deutschland?

(Die nachfolgenden Informationen sind in Teilen mit KI-Unterstützung erstellt)

KI-generiertes Bild

 

Das ist eine sehr spannende Frage. Tatsächlich stehen rund 830 Stromlieferanten und etwa 870 Verteilnetzbetreiber in Deutschland (je nach Zählweise und Marktrolle) vor einem tiefgreifenden Wandel. Die klassische Rolle als reiner Stromverkäufer gerät zunehmend unter Druck.

 

Ich würde die Situation in fünf Gruppen einteilen:

1. Die großen Energieversorger – vom Stromverkäufer zum Energiedienstleister

Unternehmen wie E.ON, EnBW, RWE, Vattenfall oder EWE wissen längst, dass sie künftig nicht mehr hauptsächlich Strom verkaufen werden.

Stattdessen investieren sie massiv in:

  • Photovoltaik
  • Batteriespeicher
  • Wärmepumpen
  • Wallboxen
  • Smart Meter
  • Home Energy Management Systeme (HEMS)
  • dynamische Stromtarife
  • virtuelle Kraftwerke

Der Gedanke dahinter lautet:

Lieber verdient man künftig an Dienstleistungen rund um Energie, als ausschließlich an jeder verkauften Kilowattstunde.

 

2. Stadtwerke

Gerade die Stadtwerke sind sehr unterschiedlich.

Man kann sie grob in drei Gruppen einteilen:

Gruppe A – Innovatoren (ca. 10–20 %)

Diese sehen Energy Sharing als Chance.

Sie entwickeln:

  • Bürgerstrommodelle
  • Quartierslösungen
  • Mieterstrom
  • lokale Energiegemeinschaften
  • Batteriespeicher

Sie möchten regionaler Energiepartner werden.

 

Gruppe B – Abwartende Mehrheit (ca. 60–70 %)

Diese beobachten den Markt.

Typische Aussagen:

  • “Wir warten auf die Prozesse.”
  • “Wir warten auf die Software.”
  • “Wir warten auf die Bundesnetzagentur.”

Genau diese Haltung sieht man derzeit bei vielen Netzbetreibern. Obwohl Energy Sharing seit dem 1. Juni 2026 gesetzlich möglich ist, verzögert sich die praktische Umsetzung häufig wegen IT-Prozessen, Marktkommunikation und Abrechnung. (Bundesnetzagentur)

 

Gruppe C – Defensive Versorger (ca. 10–20 %)

Diese sehen Energy Sharing eher kritisch.

Warum?

Jede lokal geteilte Kilowattstunde bedeutet:

  • weniger Stromverkauf
  • geringere Margen
  • mehr Verwaltungsaufwand
  • neue Wettbewerber

3. Die Netzbetreiber

Hier muss man unterscheiden.

Der Netzbetreiber verdient nicht am Stromverkauf, sondern hauptsächlich an:

  • Netzentgelten
  • Netzanschlüssen
  • Betrieb des Stromnetzes

Deshalb ist seine Sicht eine andere.

Die eigentlichen Herausforderungen sind:

a) Immer mehr PV-Anlagen

Vor zehn Jahren:

Strom floss fast nur

Großkraftwerk →

Netz →

Haushalt

Heute:

PV →

Nachbar

Batterie →

Wallbox →

Wärmepumpe →

Netz

Das Netz wird deutlich komplexer.

b) Mittags enorme Einspeisung

Viele Ortsnetze erleben inzwischen:

  • hohe Spannung
  • Rückspeisung
  • lokale Überlastungen

Deshalb investieren Netzbetreiber derzeit massiv in:

  • Trafostationen
  • Digitalisierung
  • Smart Meter
  • intelligente Ortsnetzstationen
  • Netzautomatisierung

c) Smart Meter

Energy Sharing funktioniert praktisch nur mit

  • viertelstündlichen Messwerten
  • intelligenter Marktkommunikation
  • automatischer Bilanzierung

Deshalb werden Smart Meter inzwischen zum Schlüssel der Energiewende. Für Energy Sharing sind intelligente Messsysteme und viertelstündliche Messdaten gesetzlich vorgesehen. (DGS e.V.)

4. Neue Marktteilnehmer

Hier passiert derzeit wahrscheinlich die spannendste Entwicklung.

Es entstehen zahlreiche Unternehmen, die zwischen Anlagenbetreiber, Netzbetreiber und Stromkunde vermitteln.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Exnaton
  • We Share Energy
  • Dekarbon1ze

sowie weitere Softwareanbieter.

Diese Unternehmen übernehmen:

  • Bilanzierung
  • Abrechnung
  • Smart-Meter-Daten
  • Vertragsmanagement
  • Kundenportal

Im Grunde entsteht eine neue Branche für die Organisation von Energiegemeinschaften. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Dienstleister die energiewirtschaftliche Abwicklung übernehmen können. (Bundesnetzagentur)

5. Was denken die Unternehmen wirklich?

Ich glaube, intern wird vielen bereits klar sein:

Die Zukunft heißt nicht mehr:

“Wir verkaufen Strom.”

Sondern:

“Wir organisieren Energie.”

Das ist ein fundamentaler Unterschied.

 

Wie wird sich der Markt in den nächsten fünf Jahren verändern?

Ich erwarte ungefähr folgende Entwicklung:

Bereich Entwicklung
Eigenverbrauch ↑↑↑ stark steigend
Batteriespeicher ↑↑↑ sehr stark
Energy Sharing ↑↑ stark steigend
dynamische Tarife ↑↑
Smart Meter ↑↑↑
klassische Stromlieferung
lokale Stromgemeinschaften ↑↑↑
HEMS ↑↑↑
KI im Energiemanagement ↑↑↑↑

Was bedeutet das für Hamburg Ost Energy?

Aus meiner Sicht befindet sich unsere gemeinsame Initiative genau an der Schnittstelle dieser Entwicklung.

Während viele Versorger und Netzbetreiber noch mit der technischen Umsetzung beschäftigt sind, kann Hamburg Ost Energy bereits heute:

  • Bürger über Energy Sharing informieren,
  • lokale Stromgemeinschaften aufbauen,
  • geeignete Partner zusammenbringen,
  • Installateure, Speicheranbieter und Softwareunternehmen vernetzen,
  • Pilotprojekte vorbereiten und begleiten,
  • sowie als neutrale Informationsplattform zu den vielen Themen rund um PV&Co. auftreten.

Gerade weil viele Netzbetreiber und Stadtwerke noch keine ausgereiften Angebote haben, entsteht derzeit ein Zeitfenster, in dem unabhängige Initiativen eine wichtige Rolle bei Information, Vernetzung und Projektentwicklung übernehmen können.

Autoren: Reinhard Heymann & KI

 


Juni 2026

PV-Anlage und Smart Home – Die perfekte Verbindung für mehr Effizienz und Komfort

In immer mehr Häusern und Wohnungen sind smarte Lösungen verbaut – umgangssprachlich als Smart Home bekannt. Wir arbeiten aktuell an den Kombinationsmöglichkeiten, halten dazu Kontakt zu den Herstellern und Lösungsanbietern.

KI-generiertes Bild

Die Kombination aus einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) und einem intelligenten Smart Home System eröffnet völlig neue Möglichkeiten für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. Während die PV-Anlage umweltfreundlichen Strom direkt auf dem eigenen Dach erzeugt, sorgt das Smart Home dafür, dass dieser Strom noch zielgerichteter genutzt wird, wenn er verfügbar ist.

Ein intelligentes Energiemanagement überwacht kontinuierlich die Stromproduktion und den aktuellen Verbrauch im Haushalt. Geräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, Wärmepumpen oder Wallboxen für Elektrofahrzeuge werden automatisch dann aktiviert, wenn die Solaranlage ausreichend Energie liefert. Dadurch steigt der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms erheblich und der Bezug von teurem Netzstrom wird reduziert.

Ein weiterer Vorteil ist die maximale Transparenz. Über eine App oder ein zentrales Smart Home System können Nutzer jederzeit verfolgen, wie viel Strom produziert, gespeichert und verbraucht wird. So behalten sie ihre Energiekosten stets im Blick und können ihre Anlage optimal nutzen.

In Verbindung mit einem Batteriespeicher wird überschüssige Solarenergie gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt – beispielsweise in den Abendstunden oder nachts. Das erhöht die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und schützt gleichzeitig vor steigenden Energiepreisen.

Darüber hinaus steigert die intelligente Vernetzung den Wohnkomfort. Heizung, Beleuchtung, Haushaltsgeräte und Ladevorgänge können automatisiert und an die aktuelle Energieproduktion angepasst werden. Das Ergebnis ist ein energieeffizientes Zuhause, das Kosten spart, die Umwelt schont und gleichzeitig den Alltag komfortabler gestaltet.

Die Vorteile auf einen Blick:

✅ Höherer Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms
✅ Reduzierung der Stromkosten
✅ Mehr Unabhängigkeit vom Energieversorger
✅ Automatische Steuerung von Verbrauchern
✅ Optimale Nutzung von Batteriespeichern
✅ Transparente Überwachung per App
✅ Nachhaltiger und umweltfreundlicher Energieverbrauch
✅ Mehr Komfort durch intelligente Automatisierung
✅ Zukunftssichere Energielösung für moderne Haushalte

Mit der intelligenten Verbindung von PV-Anlage und Smart Home wird Sonnenenergie nicht nur erzeugt, sondern auch optimal genutzt – für mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. ☀️🏡⚡

Autoren: Reinhard Heymann & KI


 

🌞 TERMINÄNDERUNG – die Schulungs- und Infoveranstaltung wird Anfang des dritten Quartal 2026 mit aktualisierten Themen stattfinden !!!

Kostenlose Videoschulung: Grundsätzliche Überlegungen vor der Anschaffung einer PV-Anlage

Du überlegst, in eine Photovoltaikanlage zu investieren – weisst aber noch nicht genau, wo du anfangen sollst?
In unserer neuen kostenlosen Videoschulung „Grundsätzliche Überlegungen vor der Anschaffung einer PV-Anlage“ geben wir dir einen kompakten Überblick über alles, was du im Vorfeld beachten solltest.

Termin: Anfang Q3/2026,  Dauer 90 Minuten

Inhalte der Schulung:

  • Aktuelles zu Photovoltaik & Co: Wegfall der Einspeisevergütung ab ??, Stand zu Energy Sharing
  • Standort und Dachanalyse: Welche Voraussetzungen sollte dein Dach erfüllen?
  • Anlagengröße und Eigenverbrauch: Wie groß sollte deine PV-Anlage sein und wann lohnt sich Batteriespeicherung?
  • Technik und Komponenten: Module, Wechselrichter, Speicher – was zählt wirklich?
  • Wirtschaftlichkeit: Anschaffungskosten, Förderungen, Einspeisevergütung und Amortisation im Überblick.
  • Rechtliches & Genehmigungen: Was ist vor der Installation und Inbetriebnahme zu klären?
  • Zukunftsfähigkeit: Wie du deine Anlage für E-Mobilität oder Energy Sharing vorbereitest.
  • Fragen und Diskussion

Zielgruppe:

Privathaushalte, Vereine, kleine und mittlere Unternehmen und alle, die eine fundierte Entscheidung über eine Solar-Investition treffen möchten. Mit dem richtigen Wissen von Anfang an holst du das Beste aus deiner PV-Investition heraus – ökologisch und wirtschaftlich.

In Kürze kannst du dich durch >>>  hier klicken kostenlos anmelden  <<< und informiert in die Planung starten!


14. März 2026: Stand der Dinge…der Smart Meter (intelligentes Messsystem/iMsys) Rollout ist der Knackpunkt!

In der Anfangsphase werden Energy-Sharing-Projekte vor allem in lokalen Quartieren und kleineren Gemeinschaften starten. Erste Netzbetreiber und Energiegenossenschaften testen entsprechende Modelle bereits manuell oder über Lieferantenmodelle. Langfristig könnte Energy Sharing einen wichtigen Beitrag zur Dezentralisierung, Versorgungssicherheit und Akzeptanz der Energiewende leisten – vorausgesetzt, digitale Infrastruktur und rechtliche Detailregelungen entwickeln sich zügig weiter.

Technische und organisatorische Herausforderungen

Die Umsetzung hängt maßgeblich vom Smart-Meter-Rollout ab – bisher sind jedoch nur etwa vier Prozent 1) der Messstellen entsprechend ausgestattet. Ohne digitale Messtechnik können Energiemengen nicht viertelstundengenau zugeordnet und abgerechnet werden. Außerdem ist die Marktkommunikation zwischen Netzbetreibern, Energieplattformen und Teilnehmern noch im Aufbau. Eine geplante nationale Plattform nach § 20b EnWG der Bundesnetzagentur soll künftig den Datenaustausch und die Abrechnung standardisieren. Quelle: https://www.zfk.de/digitalisierung/smart-city-energy/energy-sharing-deutschland-2026-modelle-chancen

1) Anmerkung durch Reinhard Heymann: Gesetzliche Vorgaben bis Ende 2025: Mindestens 20 % der Pflichteinbaufälle müssen mit intelligenten Messsystemen (iMsys, auch bekannt als Smart Meter) ausgestattet sein. 


15. Februar 2026: Die geplante Streichung der PV-Einspeisevergütung und ihre möglichen Marktauswirkungen ab 2026/27

Die Diskussion um die schrittweise Reduzierung beziehungsweise vollständige Streichung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen markiert einen tiefgreifenden Wendepunkt in der deutschen Energiewende. Was ursprünglich als zentrales Förderinstrument zur Markteinführung erneuerbarer Energien gedacht war, steht zunehmend in der Kritik: steigende Systemkosten, zunehmende Netzbelastungen und ein inzwischen deutlich gereifter PV-Markt lassen politische Entscheidungsträger über ein Auslaufen der Förderung nachdenken.

Gerade mit Blick auf das Jahr 2026 zeichnet sich dabei ein mögliches Übergangsszenario ab, das erhebliche Marktverwerfungen nach sich ziehen könnte. Die bloße Ankündigung oder Konkretisierung einer Streichung der Einspeisevergütung wirkt bereits heute als starkes Signal an private Haushalte, Gewerbebetriebe und Investoren. Viele Anlagenbetreiber könnten versucht sein, geplante Investitionen vorzuziehen, um sich noch die bestehenden Vergütungssätze zu sichern. Ein temporärer „Run“ auf Photovoltaikanlagen erscheint daher realistisch.

Ein solcher Nachfrageschub hätte mehrere Konsequenzen. Kurzfristig ist mit Engpässen bei Installationsbetrieben, Wechselrichtern, Modulen und Netzanschlüssen zu rechnen. Bereits in der Vergangenheit haben ähnliche Förderänderungen zu Lieferverzögerungen, Preissteigerungen und einer Überlastung des Handwerks geführt. Für Endkunden bedeutet dies höhere Kosten und längere Projektlaufzeiten – paradoxerweise gerade in einer Phase, in der man durch frühes Handeln finanzielle Vorteile sichern möchte.

Langfristig könnte die Streichung der Einspeisevergütung jedoch auch eine strukturelle Neuausrichtung des PV-Marktes beschleunigen. Der Fokus würde sich stärker auf Eigenverbrauch, intelligente Speicherlösungen, Elektromobilität und lokale Energiegemeinschaften verlagern. Photovoltaik würde damit endgültig vom subventionsgetriebenen Einspeisemodell zum integralen Bestandteil einer dezentralen, verbrauchsnahen Energieversorgung.

Ob der erwartete Run auf PV-Anlagen im Jahr 2026 tatsächlich eintritt, hängt letztlich von der Ausgestaltung der politischen Rahmenbedingungen ab. Übergangsfristen, alternative Fördermodelle oder steuerliche Anreize könnten den Effekt abmildern. Klar ist jedoch: Die Debatte um die Einspeisevergütung ist weniger ein Zeichen für das Scheitern der Photovoltaik – vielmehr unterstreicht sie, wie sehr diese Technologie inzwischen im Zentrum der Energieversorgung angekommen ist. 


08. Februar 2026: Energy Sharing ist ab Sommer 2026 gesetzlich geregelt.

Mit dem neuen § 42c EnWG, der am 1. Juni 2026 in Kraft tritt, wird Energy Sharing in Deutschland erstmals ausdrücklich gesetzlich geregelt. Bisher war das Teilen von Strom unter Nachbarschaften über das öffentliche Stromnetz nicht möglich. RH

 

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