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Was treibt uns an

Wir sind eine gewachsene Gruppe von Interessierten aus dem Großraum Bergedorf/Vier- und Marschlande.

Wir wollen gemeinsam versuchen, die Thematik überschüssigen Strom aus Photovoltaik-Erzeugung (oderauch anderen erneuerbaren Energien) in der Nachbarschaft bzw. im Umfeld teilen – im Speziellen EnergySharing gem. § 42c EnWG – für uns auszuloten und bestenfalls voranzutreiben. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit den notwendigen bzw. fachlich Beteiligten wie Hamburger Energienetze, Energieversorger, professionelle und – falls erforderlich – zugelassene Handwerker (z.B. Elektromeister, Dachdecker), Dienstleister aus dem Umfeld von Abrechnungssystemen, ggf. Teilnahme an Pilotprojekten.

Aber wir könnten auch gemeinsam überlegen, welche praktischen Möglichkeiten sich für uns weiterhin als Gruppe ergeben können:

Dazu kann auch der Wissenstransfer zum Thema Erneuerbare Energien – im Speziellen Photovoltaik – gehören. Aus zahlreichen Gesprächen mit Interessierten zu dem Thema, aber auch mit bereits eine PV-Anlage betreibenden Personen lässt sich heraushören, dass es teils große Unklarheiten zu den einzelnen PV-Themen gibt. Diese Wissenslücken oder auch Missverständnisse wollen wir versuchen zu beseitigen.

Mal weiter gedacht – ohne zunächst schon an die Gründung eines Vereins oder einer Genossenschaft zu denken – könnten auch folgende beispielhafte Szenarien überlegt werden:

Gemeinsam PV-Projekte erstellen!

KI-generiertes Bild

Dabei kann es durchaus so sein, dass sich aus einzelnen Beteiligten eine kleine „GbR“ bildet, die nach bestmöglichen Kriterien ein PV-Projekt erstellt und gemeinsam davon profitiert (damit meine ich z. B.: Einer oder mehrere aus der Gruppe haben perfekte Dach- oder Freiflächen mit optimalen Ausrichtungen, andere eher weniger oder gar keine Möglichkeiten). Von der gemeinsamen Errichtung und dem Teilen des Stroms könnten dann alle profitieren.

  • KnowHow sowie handwerkliche, technische oder auch softwaretechnische Fähigkeiten aus der Gruppe nutzen; Abläufe bei Auswahl, Anmeldung und Betrieb teilen – es muss nicht alles jeder kennen oder können. Fehler müssen nicht unbedingt wiederholt werden.

  • „Standard“-Komponenten nutzen bzw. einsetzen – das hilft, die Installationen, Inbetriebnahmen und Servicearbeiten zu vereinfachen.

Noch weiter gedacht:

  • Aufstellung „privater“ Ladesäulen an im näheren Umfeld erreichbaren Stellen. Viele haben ja eventuell eine Ecke frei, an der ein E-Pkw geladen werden kann. Gegebenenfalls steht dort ein E-Roller zum Hin- und Herfahren …

  • Errichtung und Betrieb eines grösseren gemeinschaftlichen Stromspeichers für Engpässe/Dunkelflauten  – kann das funktionieren?
  • E-Carsharing?? … noch weiter gedacht: Müssen wirklich alle ein Zweit- oder Dritt-Pkw für bestimmte Fahrten haben …

  • es gibt bestimmt noch viele weitere Ideen…

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