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Ertragsplanung und Standortanalyse

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HAMBURG OST ENERGY · WISSEN KOMPAKT

Eine gute Ertragsprognose ist die Grundlage einer belastbaren PV-Planung – nicht allein die maximale Modulzahl.

1. Dach und Umgebung prüfen

  • Dach: nutzbare Fläche, Zustand, Tragfähigkeit und Zugänglichkeit.
  • Himmelsrichtung: Süd ist häufig gut für den Jahresertrag; Ost und West können den Strom stärker über den Tag verteilen.
  • Verschattung: Schornsteine, Bäume, Gauben und benachbarte Gebäude im Jahresverlauf berücksichtigen.
  • Technik: Leitungswege, Wechselrichterplatz, Netzanschluss und mögliche spätere Erweiterung.

2. Ertrag realistisch berechnen

Entscheidend ist die Leistung in kWp und der standortabhängige spezifische Jahresertrag in kWh pro kWp. Ein pauschaler Deutschlandwert ersetzt keine Simulation. Maßgeblich sind lokale Einstrahlung, Dachneigung, Verschattung und technische Verluste.

3. Verbrauchsprofil einbeziehen

Für die Wirtschaftlichkeit ist nicht nur wichtig, wie viel Strom erzeugt wird, sondern wann. Wärmepumpe, E-Auto, Warmwasserbereitung und mögliche Speicher verschieben die Eigenverbrauchsquote. Gerade die Wintermonate verdienen eine gesonderte Betrachtung.

4. Angebote vergleichen

Am besten vergleichst du Angebote anhand derselben Dachbelegung und einheitlicher Annahmen. Achte auf prognostizierten Jahresertrag, Wechselrichter, Garantiebedingungen, mögliche Verschattung und alle Nebenkosten.

Hilfreiche Berechnung

Mit dem kostenlosen EU-Tool PVGIS kannst du verschiedene Ausrichtungen und Neigungswinkel durchspielen. Das ersetzt keine statische oder elektrotechnische Fachplanung.

Quellen & Stand: 25.10.2026. EU-JRC: PVGIS, Grundlagen und Simulation.
Allgemeine Orientierung; individuelle technische, steuerliche und rechtliche Bedingungen bitte gesondert prüfen.

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