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Kosten und Rendite

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Hier ist eine kompakte Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage – mit Beispielwerten, wie man sie in einer realistischen Ertragsplanung verwendet.

1. Grundprinzip

Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus dem Verhältnis von Investitionskosten und den jährlichen Einnahmen oder Einsparungen durch den erzeugten Strom.

Wichtige Kennzahlen:

  • Amortisationszeit (T_A): Zeit, bis die Anschaffungskosten durch Einsparungen/Einnahmen gedeckt sind.
  • Rendite: durchschnittliche jährliche Kapitalverzinsung der Anlage.

2. Beispiel – Wohnhausanlage (10 kWp)

Größe Wert Einheit
Investitionskosten 13.000 €
Jahresertrag 10.900 kWh
Eigenverbrauchsanteil 35 %
Strompreis (Bezugskosten) 0,30 €/kWh
Einspeisevergütung 0,08 €/kWh

3. Berechnung der jährlichen Ersparnis

Eigenverbrauch:
10.900 kWh × 35 % = 3.815 kWh werden selbst verbraucht
→ Einsparung: 3.815 kWh × 0,30 € = 1.145 €

Einspeisung ins Netz:
10.900 kWh × 65 % = 7.085 kWh
→ Einnahme: 7.085 kWh × 0,08 € = 567 €

Gesamter wirtschaftlicher Vorteil pro Jahr:
1.145 € + 567 € = 1.712 €/Jahr

4. Amortisationszeit

TA=Investitionja¨hrlicher Vorteil=13.0001.712≈7,6 JahreT_A = \frac{\text{Investition}}{\text{jährlicher Vorteil}} = \frac{13.000}{1.712} \approx 7,6\ \text{Jahre}

Nach etwa 8 Jahren hat sich die Anlage bezahlt gemacht.
Da PV-Anlagen meist 25 Jahre und länger laufen, bleibt danach ein deutlicher Überschuss.

5. Durchschnittliche Rendite (vereinfachte Schätzung)

Wenn die Anlage jährlich über 25 Jahre rund 1.712 € erwirtschaftet:

Gesamtertrag=25×1.712=42.800 €\text{Gesamtertrag} = 25 \times 1.712 = 42.800\ \text{€}

Nettogewinn über Lebensdauer:

42.800−13.000=29.800 €42.800 – 13.000 = 29.800\ \text{€}

Das entspricht einer durchschnittlichen Rendite von ca. 6–8 % pro Jahr, je nach Strompreis­entwicklung und Wartungskosten.

Fazit:
Eine gut geplante PV-Anlage amortisiert sich meist innerhalb von 7–10 Jahren. Danach produziert sie fast kostenlosen Strom – und steigende Strompreise erhöhen den Nutzen weiter.

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